Lexikon

Ostrom

Elinor, US-amerikanische Politikwissenschaftlerin, * 7. 8. 1933 Los Angeles, California,  12. 6. 2012 Bloomington, Indiana; Professorin für Politikwissenschaft sowie für Umweltökonomie an der Indiana University, Bloomington; gründete 2006 das Center for the Study of Institutional Diversity (CSID) an der Arizona State University, Tempe; ging vor allem der Frage nach, wie öffentliche Güter, z. B. Weideland, Wälder oder Fischgründe, durch Nutzergemeinschaften verwaltet und erhalten werden können; wiederlegte die vorherrschende Theorie, dass derartiges Gemeinschaftseigentum, sog. Allmendegüter, übermäßig von den Nutzern ausgebeutet werden und damit staatlich reguliert oder privatisiert werden müssten; konnte statt dessen die Schaffung eigener Regeln und Sanktionsmechanismen der Nutzer zum Schutz der Allmende-Güter nachweisen. Ostrom erhielt für Verbesserung des Verständnisses von außermarktlichen Institutionen und für die Untersuchungen, wie andere Kräfte als die des Marktes zu organisierter Zusammenarbeit führen können, zusammen mit Oliver E. Williamson den Wirtschaftsnobelpreis 2009.
Wissenschaft

»PFAS haben hormonähnliche Effekte«

Ewigkeitschemikalien sind überall. Welches Risiko sie für die menschliche Gesundheit darstellen, berichtet Ana Zenclussen. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Wie gelangen Chemikalien in den menschlichen Körper? Unabhängig davon, wie gesund wir versuchen zu leben, können wir uns Chemikalien nicht entziehen. Wir nehmen sie auf...

Kometen
Wissenschaft

Aufschlussreicher Komet

Die Rosetta-Mission wurde vor einigen Jahren beendet. Doch die gewonnen Daten bringen noch immer neue Einsichten – auch über die Erde und den Ursprung unseres Sonnensystems. von DIRK EIDEMÜLLER Rosetta war eine der wichtigsten Raumsonden, die die Europäische Weltraumagentur ESA gestartet hat. Der Späher war im Jahr 2004 ins All...

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