Lexikon

Tenerịffa

spanisch Tenerife
größte und bevölkerungsreichste der zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean, 2057 km2, 839 000 Einwohner; Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Teneriffa wird von einem Vulkanmassiv gebildet, dessen Zentrum von einem gewaltigen Einsturzkrater (Caldera) eingenommen wird (Las Cañadas). Aus dem die Caldera hufeisenförmig umgebenden Gebirge erhebt sich der Vulkan Pico de Teide (letzter Ausbruch 1909) mit 3718 m Höhe. Die einzigartige Vulkanlandschaft wurde 1954 als Nationalpark ausgewiesen und 2007 zum Weltnaturerbe erklärt. Wegen der Lage im Nordostpassat besitzt die Insel zwei klimatisch sehr gegensätzliche Hälften mit gut beregneten Gebieten im Norden und fast regenlosen Regionen im Süden. Charakteristisch für Teneriffa sind die zahlreichen endemischen Pflanzenarten und die Zonierung der Vegetation in Höhenstufen: Auf das trockenheiße Tiefland mit Sukkulenten folgt eine gemäßigte Nebelzone mit Lorbeer- und Wacholdergewächsen, an die sich eine Kiefernwaldzone anschließt, die wiederum in Grasfluren übergeht. Mit Hilfe hoch entwickelter Bewässerungstechnik werden Bananen, Zuckerrohr, Baumwolle, Tomaten und Wein angebaut und exportiert. Der bedeutende Fremdenverkehr bevorzugt die Nordküste um Puerto de la Cruz und den Süden bei Los Cristianos; Hafen: Santa Cruz de Tenerife; zwei Flughäfen.
forschpespektive_02.jpg
Wissenschaft

Die Entdeckung der Langsamkeit

Schnecken sind langsam, Faultiere auch. Das wird jeder Mensch so sehen, weil er sich selbst als Bezugsrahmen nimmt. Und weil er die Leistungen und Qualitäten anderer Lebewesen aus menschlicher Perspektive bewertet. Diese anthropozentrische Sichtweise schleicht sich immer wieder auch in die Wissenschaft ein. So teilte vor Kurzem...

Nahaufnahme von orangefarbener Plastikdose, aus der Schmerztabletten herausfallen
Wissenschaft

Neuartiges Schmerzmittel könnte Opioide ersetzen

Mediziner haben einen experimentellen Wirkstoff entwickelt, der Schmerzen besser lindert als Opioide – aber im Gegensatz zu diesen Schmerzmitteln nicht high und süchtig macht. Weil das SBI-810 genannte Medikament gezielt auf nur einen Rezeptor und einen Signalweg wirkt, verursacht es offenbar keine opioid-typischen Nebenwirkungen...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon