Lexikon

Theravda

[
der; Pali, „Lehrmeinung der Ordensälteren“
]
Sthaviravada; südlicher Buddhismus
entstanden bei den so genannten Sektenspaltungen des frühen Buddhismus im 4. Jh. v. Chr. Der Theravada wurde durch Mahinda, einen Verwandten des Königs Ashoka, um 250 v. Chr. in Sri Lanka eingeführt, wo er bis heute Nationalreligion der Singhalesen blieb. Er ist heute vorherrschende Religion in Sri Lanka, Myanmar, Thailand, Kambodscha und Laos. Er zeichnet sich durch Festhalten an den Lehren des frühen Buddhismus aus. Heilige Schrift des Theravada ist der Tripitaka in Pali, das auch sonst als Sakralsprache des Theravada dient. Bedeutendster Kommentator der kanonischen Texte war Buddhaghosa. Die Verbreitung des Buddhismus in Europa (Neubuddhismus) erfolgt weitgehend auf der Grundlage der Lehren des Theravada.
Universum
Wissenschaft

Ein asymmetrisches All?

Rätselhafte Richtungen und seltsame Ströme – ist das Kosmologische Prinzip am Ende? von RÜDIGER VAAS Eine Vorzugsrichtung des Universums wäre eine wahrhaft umfassende Entdeckung. Entsprechend gut müssten die Indizien dafür sein, damit die meisten Kosmologen sie akzeptieren. Denn dann wäre ihr lieb gewonnenes Kosmologisches...

Fischer_02.jpg
Wissenschaft

Meinung ohne Ahnung

Wer in den Jahren des Kalten Krieges zwischen Ost und West aufgewachsen ist – wie der Autor vom Jahrgang 1947 –, hat in der Schule gelernt, dass der Westen mit der Freiheit zu punkten versuchte und sie bewahren wollte, während der Osten Wert auf den Frieden legte und ihn zu garantieren schien. Nun führt Russland […]

Der...

Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus den Daten der Weltgeschichte

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon