Lexikon

Theravạda

[
der; Pali, „Lehrmeinung der Ordensälteren“
]
Sthaviravada; südlicher Buddhismus
entstanden bei den so genannten Sektenspaltungen des frühen Buddhismus im 4. Jh. v. Chr. Der Theravada wurde durch Mahinda, einen Verwandten des Königs Ashoka, um 250 v. Chr. in Sri Lanka eingeführt, wo er bis heute Nationalreligion der Singhalesen blieb. Er ist heute vorherrschende Religion in Sri Lanka, Myanmar, Thailand, Kambodscha und Laos. Er zeichnet sich durch Festhalten an den Lehren des frühen Buddhismus aus. Heilige Schrift des Theravada ist der Tripitaka in Pali, das auch sonst als Sakralsprache des Theravada dient. Bedeutendster Kommentator der kanonischen Texte war Buddhaghosa. Die Verbreitung des Buddhismus in Europa (Neubuddhismus) erfolgt weitgehend auf der Grundlage der Lehren des Theravada.
Gerät zur nicht-invasiven Elektrostimulation
Wissenschaft

Nicht-invasive Elektrostimulation hilft

Schädigungen des Rückenmarks führen dazu, dass Betroffene Teile ihres Körpers nicht mehr bewegen und spüren können – je höher die Verletzung, desto weitreichender die Lähmungen. Ins Rückenmark implantierte Elektroden können helfen, die Funktionen teilweise wiederherzustellen. Doch es geht auch nicht-invasiv: Eine klinische Studie...

Bakterien
Wissenschaft

Hungrige Bakterien fressen ihre Nachbarn

Bakterien konkurrieren untereinander um Platz und Nährstoffe. Einige Stämme haben dazu mikrobielle Waffen entwickelt, mit denen sie ihre bakteriellen Nachbarn zerstören können. Nun zeigt eine Studie, dass diese Waffen nicht nur unspezifisch im Konkurrenzkampf zum Einsatz kommen, sondern auch gezielt zur Jagd genutzt werden:...

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