Lexikon
Theravạda
[
Sthaviravada; südlicher Buddhismusder; Pali, „Lehrmeinung der Ordensälteren“
]entstanden bei den so genannten Sektenspaltungen des frühen Buddhismus im 4. Jh. v. Chr. Der Theravada wurde durch Mahinda, einen Verwandten des Königs Ashoka, um 250 v. Chr. in Sri Lanka eingeführt, wo er bis heute Nationalreligion der Singhalesen blieb. Er ist heute vorherrschende Religion in Sri Lanka, Myanmar, Thailand, Kambodscha und Laos. Er zeichnet sich durch Festhalten an den Lehren des frühen Buddhismus aus. Heilige Schrift des Theravada ist der Tripitaka in Pali, das auch sonst als Sakralsprache des Theravada dient. Bedeutendster Kommentator der kanonischen Texte war Buddhaghosa. Die Verbreitung des Buddhismus in Europa (Neubuddhismus) erfolgt weitgehend auf der Grundlage der Lehren des Theravada.
Wissenschaft
Fortschritt durch Abtritt
Max Planck schrieb in seiner wissenschaftlichen Selbstbiografie den Satz: „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von...
Wissenschaft
Vor dem Ernstfall
In immer mehr Projekten üben Nachwuchs-Mediziner und -Psychotherapeuten das Diagnostizieren und Behandeln in der virtuellen Realität. von JAN SCHWENKENBECHER Piep-piep. „Ja, hier Schwester Kristin, Behandlungsraum 5“, meldet sich eine Frauenstimme aus dem Funkgerät. „Es geht um den Patienten Billmeier. Der hat gerade einiges an...