Wahrig Herkunftswörterbuch

genießen

das Verb geht über
mhd.
geniezen auf
ahd.
giniozan zurück; zugrunde liegt
germ.
*neuta „genießen“, das sich auch in
altengl.
neotan und
altfrz.
niata bezeugen lässt; als Quelle wird die
idg.
Wurzel *neud „greifen, fangen“ angenommen; die Bedeutung entwickelte sich über „haben, besitzen“ und „benutzen“ zu „Freude an etwas haben“; die Ableitungen
genießbar
und
ungenießbar
stammen aus dem 17. Jh. und beziehen sich auf genießen im Sinne von „essen“
Antennenstation
Wissenschaft

Zehntausend Antennen für die Astronomie

Zwei Kontinente, Myriaden von Sensoren, extreme Datenströme: Mit dem Square Kilometre Array entsteht das größte Radioteleskop der Welt. von KAI DÜRFELD In flimmernder Hitze ragen metallene Stäbe aus dem roten Staub des australischen Outbacks. Aus der Ferne wirken sie wie ein futuristischer Wald. Auch die vielen...

Satellitenbild von saisonaler Auenlandschaft mit historischen, in den Boden gegrabenen Fischwehren im untersuchten Naturschutzgebiet CTWS in Belize
Wissenschaft

Fischfang als Wegbereiter für die Maya?

In Mittelamerika lebten schon vor tausenden Jahren Jäger und Sammler. Offenbar waren diese Menschen auch versierte Fischer, wie ein neuer Fund nun nahelegt. In einem artenreichen Feuchtgebiet in Belize haben Anthropologen Überreste eines ausgedehnten Grabensystems entdeckt, das bereits vor rund 4000 Jahren dem Fischfang diente....

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon