Lexikon
Weihrauch
durch Verbrennung wohlriechender Stoffe (Harze) erzeugter Rauch, zu kultischen Zwecken gebraucht (z. B. als Symbol aufsteigender Gebete und zur Vertreibung von Dämonen), so im Shintoismus und Buddhismus, auch in der römisch-katholischen Kirche. Im engeren Sinne bezeichnet man als Weihrauch das Olibanumöl, Gummi Olibanum, ein Milchsaft aus den Rinden des Weihrauchbaums, Boswellia carteri. Das in gelblich- bis rötlich-weißen Körnern gehandelte Gummiharz wird als Räuchermittel verwendet.
Wissenschaft
Verkannte Artefakte
Lange Zeit funktionierte die moderne Bioforschung hauptsächlich reduktionistisch: Man trennte die Komponenten, die einen interessierten, aus dem Gesamtsystem heraus und studierte sie isoliert in „Einzelhaft“. Erfolgreich war das allemal: Heerscharen von Forscherinnen und Forschern, die im Labor jahrelang Proteine gereinigt oder...
Wissenschaft
Wie sich das Gedächtnis im Schlaf regeneriert
Nacht für Nacht rekapituliert unser Gehirn, was wir am Tag gelernt haben. Eine Studie zeigt nun, wie die Aktivität der Nervenzellen dabei reguliert wird. Demnach sorgt eine zuvor wenig erforschte Region des Hippocampus dafür, dass besonders aktive Neuronen phasenweise gehemmt werden. Fehlt dieser Ausgleich, kann sich das Gehirn...