Lexikon

Wirtschaftswunder

in den frühen 1950er Jahren im westlichen Ausland aufgekommene Bezeichnung für den steilen wirtschaftlíchen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland, der auf dem Zusammentreffen günstiger innerer und äußerer politischer, wirtschaftlicher und sozialer Bedingungen beruhte. Die Basis für das Wirtschaftswunder bildeten die alliierte Wirtschaftshilfe nach 1945 und die Währungsreform 1948, die für die Stabilisierung der Entwicklung sorgte. Positive Impulse gaben auch die soziale Marktwirtschaft, gute Exportmöglichkeiten und die Leistungsbereitschaft der Bevölkerung. Das deutsche Wirtschaftswunder endete 1957/1958, die erste schwerwiegende Rezession nach dem Zweiten Weltkrieg setzte 1966 ein.
Illustration der Thymusdrüse in einem weiblichen Körper
Wissenschaft

Wie sich das Immunsystem verjüngen lässt

Für die Reifung der T-Zellen des Immunsystems ist normalerweise der Thymus zuständig. Dieses Organ schrumpft und schwächelt jedoch mit zunehmendem Alter. Forschende haben nun einen Weg gefunden, wie die Leber einen Teil seiner Aufgaben im Alter übernehmen kann. An Mäusen demonstrierte das Team, dass eine mRNA-Impfung die Leber...

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Wissenschaft

»Der Klimawandel gefährdet unsere eigene Existenz«

Schadstoffe in der Luft machen anfälliger für Allergien. Wer das Klima schützt, tut auch Gutes für die eigene Gesundheit. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER   Frau Prof. Traidl-Hoffmann, macht uns der Klimawandel krank? Ja, und zwar von Kopf bis Fuß. Der Klimawandel betrifft die mentale Gesundheit sowie Herz, Lunge und...

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