Lexikon
Zentrum gegen Vertreibungen
vom Bund der Vertriebenen 2000 gegründete Stiftung mit dem Ziel, in Berlin eine Stätte zur Dokumentation des Schicksals der deutschen Deportations- und Vertreibungsopfer im 20. Jahrhundert zu schaffen. Gleichzeitig soll auch die Vertreibung von und der Genozid an anderen, insbesondere europäischen Völkern dokumentiert werden. Die Planungen riefen im In- und Ausland Kritik hervor. Es wurde u. a. die Gefahr einer Relativierung bzw. Verharmlosung der Schuld des NS-Regimes an den Vertreibungen in Europa gesehen. Insbesondere in Polen stieß das Vorhaben auf Widerstand. 2008 beschloss der Bundestag die Errichtung der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ mit dem Zweck, eine Ausstellungs- und Dokumentationsstätte zur Vertreibungsthematik im Deutschlandhaus am Anhalter Bahnhof zu realisieren. Über die mögliche Entsendung von Erika Steinbach, Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen, in den Stiftungsrat kam es in der Folgezeit – auf Grund polnischer Vorbehalte – zu innenpolitischen Streitigkeiten.
Wissenschaft
Schiff ahoi!
Vor gut vier Jahren, im Dezember 2019, erblickte die erste Science-Busters-Kolumne in bild der wissenschaft das Licht der Welt. Sie hieß „Können Atombomben auf dem Mars Leben schaffen?“ und handelte davon, dass der verhaltensoriginelle AfD-Sympathisant Elon Musk auf dem Nachrichtenportal Twitter – das damals noch so hieß und...
Wissenschaft
Flugzeugtreibstoff aus Müll?
Nachhaltige Flugzeugtreibstoffe sind bislang meist teuer und basieren oft auf begrenzten Ressourcen. Werden dagegen städtische Abfälle nicht einfach verbrannt, sondern zu alternativem Kerosin verarbeitet, könnte das gleich zwei Probleme auf einmal lösen: Die Entsorgung wäre gesichert und die Luftfahrt würde umweltfreundlicher....