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Glomerulonephritis

Glomerulonephritis
Glomerulonephritis
Bei einer Glomerulonephritis handelt es sich um eine Entzündung der Nierenkörperchen. Dabei wird deren Wand extrem durchlässig, so dass kein normaler Filterprozess mehr möglich ist. Rote Blutkörperchen und Eiweiße können in das Filtrat übertreten und werden aus dem Körper ausgeschieden. Dadurch wird der Flüssigkeitshaushalt des Körpers empfindlich gestört.
entzündliche Nierenerkrankung, bei der vor allem die Glomeruli der Nierenrinde betroffen sind. Die Glomerulonephritis geht mit Eiweiß- und Blutausscheidung im Urin sowie einem arteriellen Blutdruckanstieg, Wassereinlagerungen ins Gewebe und Schmerzen in der Nierengegend einher. Eine chronische Glomerulonephritis führt zur Niereninsuffizienz. Häufigste Ursache einer Glomerulonephritis ist die Ablagerung von Immunkomplexen in den Glomeruli, die im Gefolge einer anderen Erkrankung (z. B. Infektion mit Streptokokken) entstanden sind. Auch Autoantikörper gegen Glomerulumzellen im Rahmen einer Autoimmunkrankheit können eine Glomerulonephritis verursachen.
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