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Hernie
Bruch; EingeweidebruchAusstülpung von Organen bzw. Organteilen aus einer Körperhöhle durch eine Bruchpforte (angeborene oder erworbene Lücke) nach außen bzw. in eine Nachbarhöhle, am häufigsten als Leistenbruch (Inguinalhernie), bei dem sich ein Teil des Darms, umgeben von einem Bruchsack (Bauchfell), in den Leistenkanal vorwölbt. Hernien kommen aber auch als Bauchwand-, Schenkel-, Zwerchfell-, Lungen- oder Gehirnhernien vor. Man unterscheidet Brüche, deren Bruchinhalt noch zurückgedrückt werden kann (reponibel) und solche, bei denen das nicht mehr möglich ist (irreponibel). Der Extremfall einer irreponiblen Hernie ist die eingeklemmte Hernie, bei der es aufgrund von Durchblutungsstörungen zum Gewebsuntergang des Bruchinhalts kommt. Bei einem Teil der Hernien (z. B. der Leisten-, Bauchwand- und Schenkelhernien) kann bei körperlicher Untersuchung eine Bruchgeschwulst getastet oder sogar mit dem bloßen Auge gesehen werden. Die Beseitigung einer Hernie ist nur operativ möglich (Herniotomie). Falls eine Operation nicht unbedingt erforderlich und eine Operation riskant ist, wird die Hernie zurückgedrückt (reponiert) und mit Hilfe eines Bruchbandes zurückgehalten.
Wissenschaft
Grüne Metallsammler
Manche Pflanzen können in ihrem Organismus Metalle anhäufen. Diese Eigenschaft ermöglicht es, Metalle zu ernten und zu verwerten.
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Wissenschaft
Die Schattenpandemie
Millionen Menschen leiden unter den Spätfolgen einer Corona-Erkrankung. Die Forschung zu Long Covid und den Ursachen ist komplex. von MARTIN W. ANGLER Es ist kurz vor Mitternacht, als mich die Ärztin in der Notaufnahme an den Tropf hängt. Bluthochdruckkrise mit Anfang 40. Wie kann das sein? Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol...