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Lymphozyten

Lymphocyten, Untergruppe der Leukozyten, die der Erkennung und Abwehr von körperfremden Substanzen (Antigen) und Zellen dienen. Ihre Vorläuferzellen, die Lymphoblasten, stammen aus dem Knochenmark, ihre Prägung zu funktionsfähigen Abwehrzellen findet in der Milz, innerhalb der Lymphfollikel, im Thymus und in den lymphatischen Geweben des Darmtraktes (Bursa-Äquivalent) statt. Sie gelangen vor allem über die Lymphbahnen ins Blutgefäßsystem. Nach ihren Abwehrfunktionen werden die Lymphozyten in zwei Gruppen unterteilt: 1. B-Lymphozyten bilden Antikörper und gehören damit zur humoralen Immunität. 2. T-Lymphozyten zerstören Antigene direkt (Zytolyse, Zytotoxizität) und sind daher Träger der zellvermittelten Immunität. Bei der Abwehr körperfremder Substanzen oder Zellen wirken beide Lymphozytenarten über komplizierte Mechanismen zusammen. Auch Immunität.
Quantencomputer
Wissenschaft

Letztes Bollwerk gegen Datenraub

Der Quantencomputer kommt – 2030 könnte es so weit sein. Doch schon heute bedroht er die Datensicherheit im Netz. Dem wollen Forscher mit sogenannter Post-Quanten-Technologie vorbeugen. von BERND MÜLLER Sie haben Ihren Hausschlüssel verloren? Dann sollten Sie dringend das Schloss an Ihrer Haustür auswechseln lassen. Denn es...

Foto der tätowierten Hand einer 1200 Jahre alten Mumie
Wissenschaft

Komplexe Tätowierungen auf Mumien in Peru entdeckt

Tattoos sind ein uralter und bis heute beliebter Körperschmuck. In der präkolumbischen Chancay-Kultur in Südamerika hatten sie offenbar eine größere Bedeutung als bislang gedacht. Denn auf der Haut von rund 1 200 Jahre alten Mumien aus Peru haben Forschende feingliedrige Tätowierungen aus komplexen Mustern entdeckt. Die Tinte war...

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