Gesundheit A-Z
Zöliakie
Erkrankung der Dünndarmschleimhaut im Säuglings- und Kindesalter, die zu einer Schädigung der Schleimhaut und schweren Resorptionsstörungen im Darmtrakt führt. Die Zöliakie beruht auf einer Unverträglichkeit des in Getreiden enthaltenen Klebereiweißes Gluten. Die Unverträglichkeit scheint auf einer Antigen-Antikörper-Reaktion oder auf einem angeborenen Fermentmangel innerhalb der Dünndarmschleimhaut zu beruhen. In der Folge werden kaum noch Nahrungsstoffe aufgenommen. Die Zöliakie geht mit massigen, teils flüssigen Durchfällen einher. Es kommt zu Vitamin- und Eisenmangel und Unterernährung. Die Behandlung der Zöliakie erfolgt durch die Umstellung der Ernährung auf glutenfreie Lebensmittel. Getreideprodukte müssen gemieden werden; zu den glutenfreien Nahrungsmitteln zählen Obst und Gemüse, Fleisch und Milch sowie Produkte aus Kartoffel-, Mais-, Reis- und Sojamehl. Eine Zöliakie im Erwachsenenalter wird auch einheimische Sprue genannt.
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Es fliegt was in der Luft
Feinstaub, Schwefeldioxid und andere Schadstoffe gefährden unsere Gesundheit und Umwelt. Von RALF STORK Eine der ältesten Berufskrankheiten ist die Staublunge (Silikose), die durch das regelmäßige Einatmen von Quarzstaub (SiO2) entsteht. Die Krankheit war bereits im Altertum bekannt und auch im Mittelalter schrieb der legendäre...