Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Mimikry

Mi|mi|kry, <auch> Mi|mik|ry
f.
,
, nur Sg.
1.
schützende Ähnlichkeit wehrloser Tiere mit wehrhaften Tieren oder einem Gegenstand (z. B. Blatt) ihrer Umgebung
2.
übertr.
(täuschende) Anpassung an die Umgebung
[< 
engl.
mimicry
„eine Art des Nachahmens“, zu
mimicking
„das Nachahmen“, < 
lat.
mimicus
< 
griech.
mimikos
„mimisch, nachahmend“, zu
mimeisthai
„nachahmen“]
Rear_view_of_a_handsome_young_man_waiting_for_a_subway_train_in_Stockholm,_Sweden.
Wissenschaft

Gefühlte Zeit

Wie Gehirn und Körper unser Zeitempfinden hervorbringen. Von Tobias Hürter Eine halbe Stunde in der S-Bahn, müde und hungrig nach der Arbeit: eine gefühlte Ewigkeit. Eine halbe Stunde in der S-Bahn, ausgeschlafen und mit einer spannenden Lektüre in der Hand: Die Zeit rast. Nur nicht die Haltestelle verpassen. Das Zeitgefühl ist...

Frau, Ferne, Vergessen
Wissenschaft

Der Sinn des Vergessens

Es ist lästig, sich an etwas nicht erinnern zu können. Aber dass wir nicht alles im Gedächtnis behalten, ist eine lebenswichtige Leistung des Gehirns. von rolf heßbrügge Versäumte Termine, Versagen in Prüfungen, geistiger Verfall – Vergesslichkeit ist gefürchtet. Dabei hat es auch eine gute Seite, dass der Mensch vergessen kann:...

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