Lexikon
Tracht
Zoologie
äußere Merkmale eines Tiers (z. B. Form, Färbung, Zeichnung), die Signalcharakter haben. Die Schutztracht umfasst die Merkmale, die ein Tier vor den Feinden zu schützen vermögen, die sich nach ihrem Gesichtssinn richten: Tarntrachten passen das Tier in Färbung und Form seiner Umgebung an: Farbanpassung (Farbwechsel, Homochromie), unauffällige Umgebungstracht, Nachbildung von belebten oder unbelebten Teilen der Umgebung (Mimese), Auflösen der Körperkonturen durch bestimmte Zeichnung (Somatolyse); Warntrachten dienen der Abschreckung von Feinden durch auffällige Färbung oder Zeichnung (Ungewohnttracht, Drohfärbung), Ähnlichkeit ungeschützter Tiere mit geschützten (Mimikry). Die Locktracht dient zum Anlocken der Beute bei räuberischen Tieren, z. B. Blütenähnlichkeit tropischer Fangschrecken (Mantiden). Die Schmucktracht dient als Erkennungszeichen gegenüber Artgenossen.
Wissenschaft
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Wissenschaft
Fliegen im Magnetfeld
Wenn sich die Schwärme von Zugvögeln im Herbst auf den Weg zu ihren Winterquartieren machen, nutzen sie zur Orientierung einen inneren Kompass, der als Magnetsinn zu operieren scheint. Die Vögel verfügen über Magnetfeld-Rezeptoren, mit deren Hilfe sie den Neigungswinkel des Erdmagnetfeldes wahrnehmen können. Rotkehlchen haben...
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