Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
unterstellen
ụn|ter|stel|len I.
〈mit Akk.〉
an einen (überdachten) Platz bringen;
das Fahrrad im Schuppen u.
II.
〈refl.〉
sich u.
Schutz unter etwas suchen;
dort (unter dem Baum, Balkon) können wir uns (vor dem Regen) u.
,
un|ter|stẹl|len
I.
〈mit Akk.〉
etwas u.
etwas (zur Probe) als gegeben annehmen, voraussetzen;
wir wollen einmal u., er habe wirklich nichts davon gewusst
II.
〈mit Dat. und Akk.〉
1.
jmdm. etwas u., jmdm. eine Person, Personen u.
jmdn. zum Vorgesetzten von etwas, von Personen machen;
jmdm. eine Abteilung, eine Arbeitsgruppe u.; er ist mir unterstellt
ich bin sein Vorgesetzter
2.
jmdm. etwas u.
behaupten, dass jmd. etwas gesagt oder getan habe bzw. sagen oder tun könnte;
er unterstellt mir, ich hätte …; jmdm. egoistische Gründe u.
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