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Insolvenz

Viele neu gegründete Unternehmen verschwinden innerhalb der ersten fünf Jahre wieder vom Markt. Schuld ist oft eine falsche Finanzplanung oder fehlendes Eigenkapital. Häufig wird ein Unternehmen dann insolvent, also zahlungsunfähig. Es kann offene Rechnungen nicht mehr begleichen und Miete und Gehälter nicht mehr überweisen. Spätestens jetzt sollte ein Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt werden.

Was ist ein Insolvenzverfahren?

Seit 1999 gilt eine neue Insolvenzordnung, die zum 1. Dezember 2001 aktualisiert wurde. Ziel dieses neuen Gesetzes ist es, die Zahl der Pleiten zu reduzieren und den betroffenen Unternehmern und Privatpersonen einen Neuanfang zu erleichtern. Gläubiger, Schuldner und ein Insolvenzverwalter sollen gemeinsam eine Lösung finden, um das angeschlagene Unternehmen zu sanieren, anstatt es sofort abzuwickeln.

Ein Insolvenzverfahren können juristische Personen, also Unternehmen (zum Beispiel GmbHs), aber auch natürliche Personen (Einzelunternehmer bzw. persönlich haftende Gesellschafter einer OHG oder KG) beantragen. Für Freiberufler und Kleingewerbetreibende kann das Verbraucherinsolvenzrecht gelten. Welches Verfahren angewendet wird, entscheidet das zuständige Amtsgericht.

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