Wahrig Herkunftswörterbuch
Gans
die Bezeichnung des Vogels geht über
mhd.
gans, ahd.
gans auf germ.
*gans– „Gans“ zurück; das seinerseits wahrscheinlich auf idg.
*ghans– „Gans“ beruht, einer Ableitung zu idg.
*ghan– „gähnen“; somit ist die Gans nach ihrem charakteristischen Zischlaut benannt worden, der einem Gähnen sehr ähnlich ist; die männliche Gans, der Gänserich
, ist in Anlehnung an den Enterich benannt worden; die Bezeichnung hat im 16. Jh. den Ausdruck Ganter
verdrängt; die Gänsehaut
bezeichnet die vor Schreck oder Kälte erstarrte menschliche Haut; der Begriff stammt aus dem 16. Jh. und bezieht sich auf die Ähnlichkeit mit der Haut einer gerupften Gans
Wissenschaft
Antidepressiva bei Demenz: Nützlich oder schädlich?
Viele Menschen mit Demenz leiden zusätzlich an depressiven Symptomen. Doch welchen Einfluss hat die Verschreibung von Antidepressiva auf den Krankheitsverlauf? Eine Studie zeigt nun, dass der kognitive Verfall bei Demenzpatienten, die bestimmte Antidepressiva nehmen, schneller voranschreitet. Ob das allerdings an den Medikamenten...
Wissenschaft
Flüssigkeiten gefrieren später als gedacht
Physiker haben in einem aufwendigen Versuchsaufbau erstmals experimentell untersucht, wann sich in unterkühlten Flüssigkeiten die ersten Kristallisationskeime bilden – der Beginn des Gefrierprozesses. Die ersten Kristalle entstehen demnach deutlich später als bislang vermutet; damit beginnt auch das Gefrieren später und ist...