Wahrig Herkunftswörterbuch
Gerümpel
der Ausdruck geht auf
mhd.
gerümpel „Lärm, Getöse“ zurück und ist eine Ableitung von rumpeln „poltern, lärmen“; die Übertragung auf den „alten Hausrat“ begründet sich wahrscheinlich auf den nachlässigen Transport und Umgang mit selbigem; aus dem im 16. Jh. entstandenen Substantiv entwickelte sich im 20. Jh. das zugehörige Verb entrümpeln
„von Gerümpel befreien“
Wissenschaft
Dieselbe oder eine andere Art?
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Wissenschaft
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Teilchen wie Atome oder Moleküle bei ihrer Bewegung nach dem Rhythmus der Quantenphysik zu beobachten, war lange undenkbar. Das hat sich geändert – dank der Technik des Quantengasmikroskops. von RALF BUTSCHER Wie verhalten sich einzelne Atome in einem Gas? Kapseln sie sich voneinander ab und führen ein distanziertes Eigenleben?...