Wahrig Herkunftswörterbuch

Grund

geht über
mhd.
grunt,
ahd.
grunt auf
germ.
*grundu zurück, das sich auch in
altengl.
grund und
altfrz.
grund wiederfindet; die weitere Herkunft ist nicht gesichert; eine indogermanische Wurzel wird vorausgesetzt, jedoch lassen die außergermanischen Formen
altir.
grindell „Meeresgrund, Untergrund“ und
litau.
pagrindas „Unterlage, Fundament“ keine einheitlichen Schlüsse zu; die Bezeichnung
Grundel
oder
Gründel
für einen Fisch geht darauf zurück, dass sich der Fisch zumeist am Meeresboden aufhält;
gründeln
bezeichnet die in die Wasseroberfläche eintauchende Bewegung von Enten, um Futter zu suchen; wahrscheinlich eine Weiterbildung zu dem älteren Wort grüdeln „stochern“ und daher nicht verwandt mit Grund; die Ableitung
gründen
geht auf
mhd.
gründen,
ahd.
grunden zurück und bedeutet „den Grund für etwas legen, errichten“; seit dem 18. Jh. ist
grundieren
in Gebrauch und meint „den Grund für etwas legen“ im künstlerischen Sinne; angelehnt wahrscheinlich an die ebenfalls der Malerei naheliegenden Begriffe lackieren und schattieren
Wissenschaft

Dem Wasserweg der Pyramidenbauer auf der Spur

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Röhrenwürmer
Wissenschaft

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Unter der Lavakruste des Meeresbodens rund um hydrothermale Schlote tummelt sich mehr Leben als bislang angenommen. In Hohlräumen der Kruste haben Forschende zahlreiche Meerestiere entdeckt, darunter ausgewachsene sesshafte Röhrenwürmer sowie mobile Tiere wie Würmer und Schnecken. Die Entdeckung deutet auf bisher unbekannte...

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