Lexikon

Wachstum

Biologie
Größenzunahme eines Organismus durch Neubildung von Körpersubstanz. Wachstum kann entweder auf der Vergrößerung oder auf der Vermehrung von Zellen beruhen. Bedingungen für das Wachstum sind genügendes Nahrungsangebot einschließlich der Vitamine und Spurenelemente. Das Wachstum wird (zumindest bei den Vielzellern) hormonell gesteuert. Bei den Wirbeltieren sind hauptsächlich das Somatotropin und Thyroxin wachstumsfördernd, bei den Pflanzen wirken die Phytohormone. Die Zuwachsrate verschiedener Körperteile oder Organe ist nicht gleich groß (allometrisches Wachstum); dies führt zu einer Verschiebung der Proportionen. Beim Menschen hört nach der Pubertät das Körperwachstum mit dem Wachstum der Knochen auf. Alle höheren Pflanzen und manche Tiere (Süßwasserpolypen, Strudelwürmer, Fische) werden auch später noch langsam, aber stetig größer. Bei Insekten endet das Wachstum mit der letzten Häutung.
Gehirn
Wissenschaft

Wie sich das Gedächtnis im Schlaf regeneriert

Nacht für Nacht rekapituliert unser Gehirn, was wir am Tag gelernt haben. Eine Studie zeigt nun, wie die Aktivität der Nervenzellen dabei reguliert wird. Demnach sorgt eine zuvor wenig erforschte Region des Hippocampus dafür, dass besonders aktive Neuronen phasenweise gehemmt werden. Fehlt dieser Ausgleich, kann sich das Gehirn...

The_centre_of_the_associated_nebular_complex_N44_in_the_Large_Magellanic_Cloud_in_more_detail._The_field_size_is_8.5_x_8.5_square_arcminutes._North_is_up_and_East_is_left.
Wissenschaft

Unsere kosmische Blase

Alle jungen Sternentstehungsgebiete in der Sonnenumgebung befinden sich auf der Oberfläche einer gewaltigen Blase. Geschaffen wurde sie von Supernovae. von THOMAS BÜHRKE Astronomen beobachten schon lange heiße Gasblasen in unserer Milchstraße. Diese Gebilde sind einige Hundert Lichtjahre groß und verleihen der Galaxis eine...

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