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Wie fand der Künstler zu seinem eigenen Stil?

Nach einem Ausflug in den Surrealismus zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn in Paris orientierte sich Giacometti ab Mitte der 1930er Jahre wieder am menschlichen Modell, geriet aber prompt in eine Schaffenskrise. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs lebte er in Genf von Möbelentwürfen, die sein Bruder Diego ihm vermittelte. Diego saß ihm auch Modell für winzige Köpfe und Figurinen aus Gips oder Ton.

Mit der »Frau auf dem Wagen« schuf er 1942 seine erste großformatige Arbeit. Viele Stilmerkmale späterer Werke wie dem »Gehenden Mann« nimmt sie voraus: den langen schmalen Körper, die strenge Frontalität, die bewegte Oberfläche. Die Frau wirkt wie eine alte Kultfigur, etwa eine etruskische Bronzegöttin. Um sie bei der Arbeit bewegen zu können, hatte Giacometti sie auf den Spielzeugwagen seines Neffen gestellt und diese Kombination bei der Ausführung auch beibehalten. Der Kontrast zwischen einer unbeweglich stehenden Figur und einem beweglichen Wagen beschäftigte ihn danach immer wieder.

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Barrieren gegen die Plastikflut

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Flüsse tragen entscheidend zur Wasserversorgung in weiten Teilen der Welt bei. Zugleich können sie bei Überschwemmungen zur tödlichen Gefahr werden. Eine Studie hat nun für alle rund 2,9 Millionen Flüsse weltweit kartiert, wie sich ihre Durchflussmenge seit 1984 entwickelt hat. Die Ergebnisse sind den Forschenden zufolge...

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