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Was bedeuten die Farben?

In seiner theoretischen Schrift »Über das Geistige in der Kunst« von 1911 notierte Kandinsky, Farben und Formen besäßen Klänge und Eigenschaften. Gelb sei eine spritzige, aggressive Farbe, Rot dynamisch und voller Energie, Grün die Farbe der Ruhe, und Blau sei die Farbe des Himmels, des Transzendenten. Mit diesen Worten vollzog Kandinsky den revolutionären Schritt zur reinen Abstraktion in der Kunst. Auch in der Praxis setzte er seine Überlegungen um: Gemeinsam mit den Formen, dem aggressiven Dreieck, dem energiereichen Quadrat und dem in sich ruhenden Punkt finden wir die Farben in seinen Bildern wieder, wo sie Bewegung, Spannungen und Harmonie ausdrücken.

Text
Wissenschaft

Ein Gedächtnis für Kontakte

Wer schon einmal über einen Teppich geschlurft ist, kennt das Phänomen, das die Physiker Kontaktelektrizität nennen: Berührt man danach beispielsweise eine Türklinke bekommt man zuweilen eine „gewischt“. Denn Körper mit unterschiedlicher stofflicher Zusammensetzung sind nach Berührung und anschließender Trennung elektrisch...

Fossile Weichtiere
Wissenschaft

„Punk“ und „Emo“ verändern die Weichtier-Geschichte

Frühe Weichtiere galten bislang als anatomisch eher simpel strukturiert, doch zwei neue Fossilienfunde aus England stellen diese Vorstellung nun in Frage. Bei den 430 Millionen Jahre alten Urzeit-Mollusken handelt es sich um Wesen, die einer Mischung aus Schnecken und Würmern ähnelten und deren Panzer mit markanten Stacheln...

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