Daten der Weltgeschichte
23. 8. 1939, Unterzeichnung des Nichtangriffspaktes
Deutsches Reich/Sowjetunion
In Moskau wird der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt unterzeichnet, in dem der gegenseitige Verzicht auf Gewaltanwendung sowie Neutralität im Fall der kriegerischen Verwicklung einer der beiden Partner vereinbart wird. In einem geheimen Zusatzabkommen werden die beiderseitigen Interessensphären in Ost- und Südosteuropa abgesteckt, deren Aufteilung u. a. die Zerschlagung des polnischen Staates bedeutet: Finnland, Estland, Lettland und Bessarabien sollen ebenso an die Sowjetunion fallen, wie das östliche Polen bis zur Narew-Weichsel-San-Linie. Das Gebiet westlich davon ist deutsches Einflussgebiet. Der Hitler-Stalin-Pakt ermöglicht Adolf Hitler den geplanten Angriff auf Polen; Josef W. Stalin kann den kommunistischen Einfluss auf den Balkan und ins Baltikum ausdehnen.
Eine Leber aus Licht
Dreidimensionale virtuelle Darstellungen von inneren Organen helfen Chirurgen dabei, schwierige Operationen präzise zu planen und sicher zu bewerkstelligen. von TIM SCHRÖDER „Austherapiert“ hieß es für Antonia D. vor vier Jahren. Der Darmkrebs hatte gestreut und in ihrer Leber Metastasen gebildet – an Stellen, die kaum zu...
Gehirnimplantat lässt teilgelähmte Menschen wieder laufen
Verletzungen des Rückenmarks führen oft zu Lähmungen und Gehproblemen. Nun haben Forscher überraschend herausgefunden, dass eine zuvor nicht mit Bewegungen assoziierte Gehirnregion an der Genesung beteiligt ist: der laterale Hypothalamus. Versuche mit Mäusen, Ratten und Menschen zeigten, dass der laterale Hypothalamus den...