Lexikon
Endometriọse
[griechisch]
das Vorkommen von Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) an anderen Stellen als der Gebärmutterhöhle, die sie normalerweise auskleidet, so z. B. in der Gebärmuttermuskulatur, an den Eierstöcken, in einer Bauchfellhöhle zwischen dem Darm und der Gebärmutter (Douglas-Raum), in Scheide, Darm oder Harnblase, sehr selten auch in der Lunge. Diese externen Zellnester funktionieren wie normale Gebärmutter-Schleimhautzellen: Sie vergrößern sich vor jeder Monatsblutung und bluten gleichzeitig mit der Menstruation. Anzeichen einer Endometriose sind vielfach starke Schmerzen vor und während der Menstruation, eine Verstärkung der Menstruation, manchmal auch schmerzhafte Harn- oder Stuhlentleerung – je nach Lage der Schleimhautherde. Eine häufige Komplikation ist Unfruchtbarkeit. Die Behandlung besteht meist in der operativen Entfernung der Endometrioseherde. Wenn dies nicht möglich ist, kann der Menstruationszyklus medikamentös blockiert werden.
Wissenschaft
Haben kleine Sterne besondere Planeten?
Wie erdähnlich könnten die Welten um die vielen stellaren Winzlinge des Weltalls sein? Hinweise dazu hat nun der analytische Blick des Webb-Teleskops auf die planetenbildende Scheibe eines sehr massearmen Jung-Sterns geliefert. Sie enthält demnach viele kohlenstoffhaltige Verbindungen und offenbar wenig sauerstoffhaltige Gase....
Wissenschaft
Haie stehen Schlange
Chinesische Forschende beobachten Pazifische Schlafhaie am Tiefsee-Buffet: Sie haben die Tiere mit einem versunkenen Kuh-Kadaver angelockt. von BETTINA WURCHE Ein großer dunkler Hai nähert sich dem Kadaver am Meeresboden, die Bewegungen des Pazifischen Schlafhais sind träge. Sein stumpf graubrauner Körper verschwimmt mit der...