Lexikon
Geschlechtsumwandlung
medizinische Maßnahmen zur Änderung der Geschlechtsmerkmale; in Form von operativen Eingriffen z. B. bei Intersexualität zur Angleichung der äußeren Geschlechtsorgane an das chromosomale Geschlecht beziehungsweise an die Ausprägung der Keimdrüsen. Bei Transsexualität, d. h. der gefühlsmäßigen Identifikation mit dem anderen Geschlecht, können nach einer Vorbehandlung mit Sexualhormonen des angestrebten Geschlechts, die zu Bartwuchs (Androgene) oder Zunahme von Brustdrüsengewebe (Östrogene) führt, plastisch-chirurgische Eingriffe die geschlechtsbestimmenden Merkmale schaffen (hier: Geschlechtsangleichung). Die gegengeschlechtliche Hormonbehandlung muss lebenslang fortgesetzt werden.
Wissenschaft
Anpassung an stärkereiche Nahrung schon bei Frühmenschen
Das Enzym Amylase in unserem Speichel ermöglicht uns, Stärke bereits im Mund in Zucker aufzuspalten. Heutige Menschen besitzen zahlreiche Kopien des dafür verantwortlichen Gens. Doch wann hat es sich erstmals verdoppelt und damit die Grundlage für unsere kohlenhydratreiche Ernährung gelegt? Eine Studie zeigt nun, dass diese...
Wissenschaft
Boden unter dem ausgetrockneten Aralsee hebt sich
Der einst riesige Aralsee ist durch die menschliche Gier nach Wasser nahezu ausgetrocknet. Das hat dazu geführt, dass sich der Boden im Seebecken nun wieder anhebt. Das Gestein im Erdmantel unter dem ehemaligen See fließt ohne die Last des Wassers auf die Erdkruste wieder in seine ursprüngliche Position zurück, wie...
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