Lexikon
Anilịn
[
Aminobenzoldas; Sanskrit, arabisch, portugiesisch
]C6H5–NH2, primäres aromatisches Amin, bei dem die Aminogruppe direkt mit dem Benzolkern verbunden ist. Anilin war als Bestandteil des Steinkohlenteers der erste technisch hergestellte Grundstoff für Teerfarben. Anilin lässt sich synthetisch durch saure Reduktion von Nitrobenzol mittels Eisenspänen oder durch Hydrierung von Nitrobenzol am Kupferkontakt gewinnen und ist eine ölige, farblose Flüssigkeit, die sich an der Luft durch Selbstoxidation bald braun färbt. Die Dämpfe sind giftig (Zerstörung der Erythrocyten). Auch heute noch ist Anilin ein wichtiges Ausgangsprodukt für die Herstellung von Anilinfarbstoffen und Arzneimitteln.
Wissenschaft
Kleine Teilchen mit großer Wirkung
Mit dem Atem gelangt nicht nur lebenswichtiger Sauerstoff in den Körper: Stickstoffdioxid und Feinstaub gefährden Lunge, Herz und Gehirn. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Täglich atmet ein Erwachsener mindestens 10.000 Liter Luft ein und wieder aus, nimmt dabei Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab. Nichts im Körper funktioniert...
Wissenschaft
Klimaneutral mit Zecken
Zecken sind nicht sehr beliebt. Sie trinken unser Blut, können dabei Krankheiten übertragen, und wenn man sie entfernen will, weiß man immer nicht, in welche Richtung man die Pinzette drehen muss. Und hätte man auf die Zecke vorher noch draufspucken oder Nagellackentferner auftragen sollen? Oder doch lieber Öl? Und wenn ja,...
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Das große Abenteuer
Die Unlust zum Datenteilen
Dünger aus der Luft
Egoistische Einzelgänger
Kristalline Extremisten
Auf der Suche nach Lebensspuren