Lexikon

Anilịn

[
das; Sanskrit, arabisch, portugiesisch
]
Aminobenzol
C6H5–NH2, primäres aromatisches Amin, bei dem die Aminogruppe direkt mit dem Benzolkern verbunden ist. Anilin war als Bestandteil des Steinkohlenteers der erste technisch hergestellte Grundstoff für Teerfarben. Anilin lässt sich synthetisch durch saure Reduktion von Nitrobenzol mittels Eisenspänen oder durch Hydrierung von Nitrobenzol am Kupferkontakt gewinnen und ist eine ölige, farblose Flüssigkeit, die sich an der Luft durch Selbstoxidation bald braun färbt. Die Dämpfe sind giftig (Zerstörung der Erythrocyten). Auch heute noch ist Anilin ein wichtiges Ausgangsprodukt für die Herstellung von Anilinfarbstoffen und Arzneimitteln.
Aquakulturen wie hier im chinesischen Ningde haben riesige Ausmaße angenommen.
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