Lexikon
Ạralsee
See in den Wüsten Kasachstans und Usbekistans, ehemals rund 68 000 km2, jetzt rund 33 640 km2, 10–15 m tief, 36 m ü. M.; abflusslos, über 2,7% Salzgehalt. Wegen Verdunstung, geringer Niederschläge und hoher Wasserentnahme aus den beiden Zuflüssen Amudarja und Syrdarja, die den See nur noch in niederschlagsreichen Jahren erreichen, sinkt der Wasserspiegel. Der See wurde in einen großen und einen kleinen Aralsee gespalten und droht zu einem Salzsumpf auszutrocknen. Fischerei und Schifffahrt sind inzwischen eingestellt worden. Der See ist stark mit Pestiziden und anderen Schadstoffen belastet. Durch die Austrocknung des Sees gelangen diese Giftstoffe über den Wind zunehmend in die Umwelt.
Wissenschaft
»Entscheidend ist die Empfindungsfähigkeit«
Welcher Schutz sollte Embryoiden – stammzellbasierten Embryonen – zukommen? Die Bioethikerin Hannah Schickl über Standpunkte in der Forschung.
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Wissenschaft
Gehirn aus der Petrischale
In der Hirnforschung gibt es ein molekulares Werkzeug, mit dem Forschende zumindest Teile der Entwicklung des Gehirns verfolgen können. Sie überwinden immer mehr Schwächen dieser Organoide. von RAINER KURLEMANN Das Gehirn eines Embryos ist ein empfindliches Organ. Die Wissenschaft kann es nicht untersuchen, weil die Forschung dem...