Lexikon
Ạralsee
See in den Wüsten Kasachstans und Usbekistans, ehemals rund 68 000 km2, jetzt rund 33 640 km2, 10–15 m tief, 36 m ü. M.; abflusslos, über 2,7% Salzgehalt. Wegen Verdunstung, geringer Niederschläge und hoher Wasserentnahme aus den beiden Zuflüssen Amudarja und Syrdarja, die den See nur noch in niederschlagsreichen Jahren erreichen, sinkt der Wasserspiegel. Der See wurde in einen großen und einen kleinen Aralsee gespalten und droht zu einem Salzsumpf auszutrocknen. Fischerei und Schifffahrt sind inzwischen eingestellt worden. Der See ist stark mit Pestiziden und anderen Schadstoffen belastet. Durch die Austrocknung des Sees gelangen diese Giftstoffe über den Wind zunehmend in die Umwelt.
Wissenschaft
Kosmischer Fingerabdruck in Baumringen
Ungewöhnliche Strahlungsausbrüche der Sonne ermöglichen es Archäologen, jahrtausendealte Hölzer aufs Jahr genau zu datieren. Daraus ergeben sich neue Erkenntnisse zu frühen Zivilisationen. von DIRK EIDEMÜLLER Die archäologische Arbeit ist oft wie ein riesiges Puzzle. Man gräbt beispielsweise durch eine steinzeitliche Siedlung und...
Wissenschaft
Streifenfrei fliegen
Der Luftverkehr steht wegen seines hohen CO2-Ausstoßes in der Kritik. Doch neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Kondensstreifen noch weitaus schädlicher für das Klima sind. Durch Optimierung der Flugrouten und den Einsatz von Bio-Kerosin lassen sich die Auswirkungen reduzieren. von FRANK LITTEK Jeder kennt das Bild, wenn bei...