Lexikon

Goldene Horde

Mongolen: Reiche und Feldzüge (13.-16. Jh.)
Mongolen: Reiche und Feldzüge
das Reich bzw. ein großes Heerlager Tschutschis, des älteren Sohns Tschingis Chans; zwischen Kaukasus, mittlerer Wolga, Kama, Ural, Kaspischem Meer und Aralsee; das westliche Eroberungsgebiet der Mongolen, genannt Khanat Kiptschak, nach dem Sieg über die Polowzer und die russischen Großfürsten in der Schlacht 1223 an der Khalka. Unweit von Astrachan gründete ein Sohn Tschutschis, Batu, die Hauptstadt Sarai. Unter Ösbek (1313–1341; danach Usbeken) erreichte die Goldene Horde eine bedeutende Macht. Seit 1359 brachen Erbfolgestreitigkeiten aus. Im 15. Jahrhundert bildeten sich die selbständigen Khanate Astrachan, Krim und Kasan, die teils unter russische, teils unter osmanisch-türkische Herrschaft fielen. Der letzte Groß-Khan der Goldenen Horde wurde 1502 vertrieben.
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Nicht-invasive Elektrostimulation hilft

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