Lexikon

Bangladesch

Der junge Staat

Die Erhebung wurde zunächst von der Zentralregierung niedergeschlagen. Nach der Intervention indischer Truppen konnte sich zur Jahreswende 1971/72 die Autonomiebewegung behaupten und das souveräne Bangladesch errichten. Mudschib ur-Rahman wurde erster Premierminister. Die demokratischen Ansätze zu Beginn seiner Regierungszeit hatten nur kurz Bestand. Seit 1975 regierte er mit diktatorischen Vollmachten. Noch im selben Jahr wurde er vom Militär gestürzt. Bei den folgenden Machtkämpfen konnte sich schließlich General Zia ur-Rahman durchsetzen und mit Hilfe der von ihm gegründeten Nationalist Party (BNP) den schrittweisen Übergang zu einer Zivilregierung herbeiführen. 1981 wurde Zia von Putschisten ermordet. Sein Nachfolger Abdus Sattar wurde 1982 durch den Armeechef Hussein Mohammed Ershad abgelöst, der das unter Kriegsrecht stehende Land autoritär regierte. Anhaltende Massendemonstrationen unter Führung von Sheikh Hasina Wajed, einer Tochter Mudschib ur-Rahmans, und Khaleda Zias, der Witwe Zia ur-Rahmans, erzwangen 1990 seinen Rücktritt.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Vom Monsun geprägt
    2. Fluch und Segen der Überschwemmungen
  3. Bevölkerung
    1. Überbevölkerung als Kernproblem
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Dominierende Landwirtschaft
    2. Schlechte Rahmenbedingungen für die Industrie
    3. Verkehr zu Wasser
  7. Geschichte
    1. Bengalen
    2. Ostpakistan
    3. Der junge Staat
    4. Gefährdete Demokratie
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