Lexikon

Bimsstein

ein blasiges, hellgrünes, glashartes vulkanisches Gestein, das aus einer Alkali-Tonerde-Silicat-Schmelze entsteht, die hohe Anteile an Gasen (Wasserdampf, Chlor, Schwefelwasserstoff u. a.) enthält; aus Vulkanen durch Freiwerden der Gase explosionsartig herausgeschleudert; Härte etwa 5, Dichte 2,4, spezifisches Gewicht bis zu nur 0,3 (leichter als Wasser). Bekannte Bimssteinvorkommen sind auf der Insel Lipari und im Neuwieder Becken bei Andernach; es dient als Baustoff; auch Seifenzusatz. Durch rasches Erhitzen von Perlit, Pechstein und Obsidian (vulkanische Gläser) werden diese zu bimssteinartigen Produkten von hoher Porosität aufgebläht, die sich als Wärmedämmstoffe eignen.
Neuguinea, Zähne
Wissenschaft

Die Archive des Lebens

Museumssammlungen sind wie Schatzkisten: Je tiefer Forscher wühlen, desto mehr Überraschungen finden sie. So werden immer wieder große Tierarten neu entdeckt. von BETTINA WURCHE Unzählige Schädel, Skelette und Gewebeproben werden in Museen verwahrt – getrocknet, versteinert oder in Alkohol konserviert –, systematisch sortiert und...

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