Wissensbibliothek
Warum sind Säuren und Basen so ätzend?
Der Grund für die Aggressivität, mit der starke Säuren andere Materialien angreifen, ist, dass sie sehr viele Protonen, oder, was das Gleiche ist, elektrisch positive Wasserstoff-Ionen enthalten. Diese sind hochreaktiv und können darum fast alle anderen Stoffe und Chemikalien anätzen oder sogar vollständig auflösen. Starke Basen oder Laugen wiederum enthalten besonders wenig Protonen, dafür aber sehr viele elektrisch negative Hydroxid-Ionen, die ebenso gern mit anderen Substanzen reagieren.
Gasförmige Salzsäure (HCl) beispielsweise zerfällt in Wasser in positiv geladene Protonen (H+) und negative Chlor-Ionen (Cl–), dadurch steigt im Wasser die H+-Konzentration. Löst man dagegen Natronlauge (NaOH) in Wasser, zerfällt sie zu positiven Natrium-Ionen (Na+) und negativen Hydroxid-Ionen (OH–), d. h., die Konzentration der Hydroxid-Ionen wird größer. Beim Umgang mit starken Säuren und Basen ist wegen der Verletzungsgefahr große Vorsicht geboten!
Übrigens: »Lauge« ist einfach nur der Alltagsbegriff für »Base«.
Eingebaute Intelligenz
Intelligente Materie soll nicht nur auf Umwelteinflüsse reagieren und sich daran anpassen können. Sie soll zudem lernfähig sein und ein Gedächtnis besitzen.
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Schwarze Löcher erschüttern das All
Die größten Energieschleudern im Universum sind unsichtbar – doch Astrophysiker können ihre Gravitationswellen nun im Wochentakt messen. von RÜDIGER VAAS Als am 11. Februar 2016 die erste Messung von Gravitationswellen bekannt gegeben wurde, schmückte die sensationelle Nachricht die Titelseiten vieler Zeitungen aus aller Welt....