Wahrig Herkunftswörterbuch
Traube
der Ursprung dieses Substantivs (
[Info]mhd.
trūbe,ahd.
thrūbo, drūbo) liegt im Dunkeln; möglicherweise besteht eine Verbindung zuostfries.
sowienddt.
drūv(e) „Klumpen“Traube: die Trauben hängen hoch
Auf eine Fabel des griechischen Dichters Äsop bezieht sich die Redensart die Trauben hängen ihm zu hoch „er möchte es gern haben, aber er tut so, als wolle er es nicht“, das heutzutage besonders in der Sportsprache oft in der abgewandelten Form die Trauben hängen dort (sehr) hoch mit der Bedeutung „es ist schwierig, dort zu gewinnen“ verwendet wird. In der Fabel Der Fuchs und die Trauben lässt Äsop den Fuchs zu einem Weinstock gehen. Dort locken ihn die hoch über ihm wachsenden Trauben, die er jedoch nicht erreichen kann. Um sich diese Niederlage nicht eingestehen zu müssen, sagt er verächtlich und hochmütig: „Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren Trauben.“ Im übertragenen Sinne begegnet uns die Wendung, die diese menschliche Verhaltensweise aufs Korn nimmt, seit dem späten 16. Jahrhundert in literarischer Form, doch existiert sie auch in vielen Mundarten und verschiedenen Varianten.
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Fossilfund belegt weite Verbreitung des Paranthropus
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Besser als ihr Ruf
Quallen haben ein mieses Image. Dabei sind sie für das Leben in den Ozeanen von großer Bedeutung. von TIM SCHRÖDER Eigentlich hatte Charlotte Havermans geplant, täglich mit der „Teisten“ – einem kleinen Forschungskutter mit Bordkran und Seilwinde – hinaus auf den Kongsfjord vor Spitzbergen zu fahren. Sie hatte schon einige Tage...