Lexikon
Boogie-Woogie
[ˈbugiˈwugi; der; amerikanisch]
lebhafter, technisch anspruchsvoller Klavierstil, der durch rollende, ständig wiederholte Bassfiguren charakterisiert ist; diese werden mit der linken Hand gespielt, während die rechte Bluesvariationen, melodische Gegenlinien oder Blue-Note-Cluster spielt. Boogie-Woogie entstand um 1920 aus dem Barrelhouse-Stil durch eine Gruppe von Jazzpianisten im US-amerikanischen Mittelwesten; er hat mit dem Blues die Form und das Harmonieschema gemein; genremäßig gehört er zum Swing. Ab den 1930er Jahren wurde der Boogie-Woogie weltweit bekannt (u. a. durch T. Dorsey, L. Hampton und C. Basie) und schließlich als Tanz kommerzialisiert.
Wissenschaft
Als dem Mond die Luft ausging
Als der Erdtrabant jung war, peitschten Stürme in einer heißen Atmosphäre über seine geschmolzene Oberfläche. von THORSTEN DAMBECK Die ersten Menschen auf den Mond mussten ihre Luft mitbringen: Neil Armstrong und Buzz Aldrin trugen im Juli 1969 Rucksäcke, die sie mit reinem Sauerstoff versorgten. Höchstens 6,5 Stunden hätten sie...
Wissenschaft
»Es geht um die Wirtschaftlichkeit des gesamten Energiesystems«
Bringen aktuelle Fortschritte der Fusionsforschung neuen Schwung in das Streben nach einer neuen, unerschöpflichen Energiequelle? Und welche Vorteile hätte sie gegenüber Sonne und Wind? Die Physikerin Sybille Günter erläutert die Entwicklung. Das Gespräch führte Dirk Eidemüller Die Fusionsforschung hat in den letzten Jahren...