Lexikon

Bosnien und Herzegowina

Die Entwicklung bis zum 1. Weltkrieg

Das Gebiet erlebte nur kurze Phasen der Eigenstaatlichkeit, überwiegend stand es unter dem Einfluss fremder Mächte. Im 1. Jahrtausend v. Chr. siedelten Illyrer in der Region, die später Teil des Römischen, dann des Byzantinischen Reiches wurde. Die slawische Besiedlung erfolgte im 7. Jahrhundert Eine eigenständige Entwicklung wurde durch mächtige Nachbarn lange Zeit behindert. Im 12. Jahrhundert entstand das unabhängige Fürstentum Bosnien, das unter Tvrtko I. seine auch territoriale Blütezeit erlebte. 1463 eroberten die Osmanen Bosnien, 1482 auch das Land Hum (im 14. Jahrhundert an Bosnien angegliedert, seit 1448 durch Verleihung des Herzogstitels bekannter als „Herzogsland“, das ist Herzegowina). 1878 fiel Bosnien und Herzegowina an Österreich-Ungarn, das es 1908 annektierte.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft
  6. Geschichte
    1. Die Entwicklung bis zum 1. Weltkrieg
    2. Teil Jugoslawiens und neue Unabhängigkeit
Noch kein lebensfreundlicher Ort: Die junge Erde war einem enormen Bombardement aus dem All ausgesetzt. Kometen- und Planetoiden-Einschläge lieferten wertvolle Rohstoffe – darunter organische Moleküle und Wasser, die Grundlagen für die spätere Entstehung des Lebens.
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