Lexikon

Brecht

Brechts episches Theater

In Ostberlin gründete Brecht zusammen mit seiner Frau, der Schauspielerin H. Weigel, 1949 das Berliner Ensemble, das ab 1954 im Theater am Schiffbauerdamm spielte. Hier konnte Brecht modellhaft seine und fremde Stücke in der Form des von ihm bereits in den 1920er Jahren ausgebildeten epischen Theaters inszenieren; darin hob er die aristotelische Dramaturgie auf und versuchte dem Zuschauer durch eine analytische Distanz (geschaffen durch die Mittel des „Verfremdungseffekts“) Einsichten in gesellschaftspolitische Zusammenhänge zu vermitteln. Brechts episches Theater ist somit aufklärerisches Lehrtheater.
  1. Einleitung
  2. Frühe Dramen
  3. Exil und Stücke gegen den Faschismus
  4. Brechts episches Theater
  5. Brecht als Lyriker
Wissenschaft

Wann ist Nd am Ende?

Geschrieben ist die Sache eindeutig: Ende ist Ende. Aber wenn Chemikerinnen und Chemiker von Ende sprechen, meinen sie vielleicht Nd – das chemische Elementsymbol für Neodym. Der Name ist den meisten vermutlich schon einmal untergekommen, und manche werden sogar wissen, dass es ein Element der sogenannten Seltenen Erden...

Mond, Welt, Universum
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Die dunkle Seite des Mondes

Vor Milliarden Jahren stürzte ein Urplanet auf die erdabgewandte Seite unseres Trabanten. Er durchschlug die Kruste und schuf das gewaltige Südpol-Aitken-Becken. von THORSTEN DAMBECK Als 1973 die Langspielplatte „The Dark Side of the Moon“ die Hitparaden stürmte, ging es nicht um den Mond. Die Musiker von Pink Floyd hatten...

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