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LEXIKON

Clift

Montgomery, US-amerikanischer Filmschauspieler, * 17. 10. 1920 Omaha, Nebraska,  24. 7. 1966 New York; vor allem als Charakterdarsteller erfolgreich. Filme: „Red River“ 1948; „Ein Platz an der Sonne“ 1951; „Verdammt in alle Ewigkeit“ 1953; „Plötzlich im letzten Sommer 1959; „Nicht gesellschaftsfähig“ 1961.
  • Deutscher Titel: Verdammt in alle Ewigkeit
  • Original-Titel: FROM HERE TO ETERNITY
  • Land: USA
  • Jahr: 1953
  • Regie: Fred Zinnemann
  • Drehbuch: Daniel Taradash, nach einem Roman von James Jones
  • Kamera: Burnett Guffey
  • Schauspieler: Burt Lancaster, Montgomery Clift, Frank Sinatra, Deborah Kerr, Donna Reed
  • Auszeichnungen: Golden Globe 1953 für Regie, Nebendarsteller (Frank Sinatra), Oscars 1954 für Film, Regie, Nebendarsteller, Nebendarstellerin (D. Reed)
»Verdammt in alle Ewigkeit« gilt nach der Premiere als großartiger Schauspielerfilm.
Soldat Prewitt (Montgomery Clift), vor Kriegsausbruch bei Pearl Harbor stationiert, wird von seinen Vorgesetzten schikaniert, weil er sich Anweisungen widersetzt, die seinem Gewissen zuwiderlaufen. Nur Sergeant Warden (Burt Lancaster) hat Verständnis für ihn. Als Prewitts Freund Maggio (Frank Sinatra) vom brutalen Sergeant Judson (Ernest Borgnine) so übel zugerichtet wird, dass er an den Folgen stirbt, ersticht Prewitt den Sergeant und desertiert. Nach dem Angriff der Japaner kehrt er zurück. Als vermeintlicher Saboteur wird er von einer Patrouille erschossen.
In seiner Absage an den unmenschlichen Drill des Militärs gerät der Film in die Schlagzeilen. In der Zeit des Kalten Krieges entfacht »Verdammt in alle Ewigkeit« wegen »Zerstörung der Verteidigungsmoral« eine heftige öffentliche Kontroverse.
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