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Weshalb überwintern einige Vogelarten hier und andere im Süden?
Arten wie Spatz, Amsel, Buchfink, Zaunkönig und Blaumeise ernähren sich von Beeren und Körnern, weswegen sie auch im Winter noch genug Nahrung finden. Diese sog. Standvögel können deshalb das ganze Jahr über in ihrem Brutgebiet bleiben. Bei den sog. Teilziehern, zu denen 80 Prozent der heimischen Vogelarten gehören, machen sich nur einige Artgenossen auf den Weg in den Süden, bei den Zugvogelarten bleibt dagegen kein Vogel zurück.
Alle Vögel, deren Nahrungsquellen im Winter versiegen, müssen ihre Siedlungsgebiete verlassen und Regionen aufsuchen, in denen sie überleben können. Manche Arten, wie einige Mitglieder der Finkenfamilie, begeben sich jedoch auch außerhalb der Vogelzugzeiten im Frühling und Herbst auf Wanderschaft, wenn nämlich das Nahrungsangebot knapp wird. Solche unregelmäßigen Wanderungen sind z. B. vom Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirosta) bekannt.
Übrigens: Es gibt nicht nur Vogelarten, die vor dem mitteleuropäischen Winter fliehen, sondern auch solche, die ihn suchen, so überwintern z. B. Nordosteuropäische Saatkrähen häufig in unseren Städten.
Die Entdeckung des schönen Scheins
Das Phänomen der Fluoreszenz bei Meerestieren wurde lange kaum beachtet. Mit der erstmaligen Beobachtung leuchtender Landlebewesen aber ist es zum Trendthema geworden. Wozu die Fluoreszenz gut ist, darüber rätseln die Zoologen noch immer. von TIM SCHRÖDER Manchmal braucht es etwas länger, bis ein wissenschaftliches Thema...
Ein Erdbeben änderte einst den Verlauf des Ganges
Gewaltige Erschütterungen prägten einst einen mächtigen Strom Asiens: Vor 2500 Jahren hat ein schweres Erdbeben abrupt den Hauptkanal des Ganges im heutigen Bangladesch verlagert, geht aus einer Studie hervor. Dies war wohl mit weiträumigen Überflutungen in der Deltaregion verbunden. Ein erneutes Ereignis dieser Art würde sich in...