Lexikon
Dioxịn
[
das; griechisch
]1. systematische Bezeichnung für eine sechsgliedrige, heterocyclische chemische Verbindung mit zwei Sauerstoffatomen im Ringsystem. – 2. Sammelbezeichnung für 210 chlorierte Kohlenwasserstoffe aus der Gruppe der polychlorierten Dibenzo-p-dioxine (PCDD) und Dibenzofurane (PCDF) oder entsprechende bromierte Verbindungen. Einzelne Dioxine wie z. B. das als sog. Seveso-Gift bekannt gewordene TCDD zählen hinsichtlich der Gesundheitsgefahren zu den gefährlichsten Umweltgiften überhaupt. Dioxine sind hauptsächlich eine unerwünschte Begleiterscheinung der Chlorchemie und erfordern sowohl bei der Herstellung neuer Produkte (z. B. Pflanzen- und Holzschutzmittel, Farbstoffe) als auch in nachfolgenden thermischen Prozessen (Brände, Abfallverbrennung, Sinterung) besondere Vorsichts- bzw. Umweltschutzmaßnahmen. Die gezielte Herstellung von Dioxinen ist in den Industrieländern seit längerem verboten. 2001 wurde mit der „Stockholmer Konvention“ ein weltweites Verbot von Dioxinen beschlossen.
Wissenschaft
Energielieferant Meer
Küstennahe Gewässer eignen sich für Wind- oder Solarparks. Zur Nutzung der Wasserkraft als Energiequelle werden derzeit weltweit neue Kraftwerke entwickelt und gebaut. Von RAINER KURLEMANN Das größte Bauprojekt in der Geschichte Dänemarks soll 28 Milliarden Euro kosten. Ein stolzer Preis für 120 000 Quadratmeter Fläche....
Wissenschaft
Lokalrunde für die Ewigkeit
Wo geht man hin, wenn man sehr viel Alkohol benötigt? Zum Oktoberfest in München? Ballermann auf Mallorca? Dort würde man wahrscheinlich fündig werden, muss aber auch damit rechnen, auf bayerische Ministerpräsidenten oder betrunkene Touristenhorden zu treffen. Die Wissenschaft kennt aber einen anderen Ort, an dem sehr viel mehr...