Lexikon
Dioxịn
[
das; griechisch
]1. systematische Bezeichnung für eine sechsgliedrige, heterocyclische chemische Verbindung mit zwei Sauerstoffatomen im Ringsystem. – 2. Sammelbezeichnung für 210 chlorierte Kohlenwasserstoffe aus der Gruppe der polychlorierten Dibenzo-p-dioxine (PCDD) und Dibenzofurane (PCDF) oder entsprechende bromierte Verbindungen. Einzelne Dioxine wie z. B. das als sog. Seveso-Gift bekannt gewordene TCDD zählen hinsichtlich der Gesundheitsgefahren zu den gefährlichsten Umweltgiften überhaupt. Dioxine sind hauptsächlich eine unerwünschte Begleiterscheinung der Chlorchemie und erfordern sowohl bei der Herstellung neuer Produkte (z. B. Pflanzen- und Holzschutzmittel, Farbstoffe) als auch in nachfolgenden thermischen Prozessen (Brände, Abfallverbrennung, Sinterung) besondere Vorsichts- bzw. Umweltschutzmaßnahmen. Die gezielte Herstellung von Dioxinen ist in den Industrieländern seit längerem verboten. 2001 wurde mit der „Stockholmer Konvention“ ein weltweites Verbot von Dioxinen beschlossen.
Wissenschaft
Schutz vor kleinen Aliens
Planetenschützer wollen nicht nur fremde Organismen von der Erde fernhalten. Sie bewahren auch andere Himmelskörper vor irdischen blinden Passagieren. von KAI DÜRFELD Nur von einem Ort im Universum wissen wir, dass dort Leben existiert: von unserer Erde. Doch die Suche im All hat gerade erst begonnen. Und man kennt einige...
Wissenschaft
Der Ursprung der Ozeane
Himmelsstein: Am 9. Juni 1952 schlug ein 107 Kilogramm schwerer Steinbrocken aus dem All in der kanadischen Provinz Alberta in einem Weizenfeld bei dem Weiler Abee ein. Es ist der größte bekannte Enstatit-Chondrit. Diese seltene Art von Steinmeteoriten wurde nach dem darin nachweisbaren Mineral Enstatit benannt, einem...