Lexikon

einmachen

einkochen; einwecken
Nahrungsmittel in Gläsern, Büchsen oder Flaschen durch Erhitzen unter Abtötung der Mikroorganismen und ihrer Keime haltbar machen; geeignet für Obst, Gemüse, Fleisch und Wurst. Das Einmachgut wird roh oder vorgedünstet, z. T. mit Zuckerlösung (Obst) oder Zuckeressig (Kürbis, Rote Bete, Gurken usw.), fest eingefüllt und mit Flüssigkeit übergossen. Fleisch wird roh im eigenen Saft, im gegarten Zustand mit Brühe oder Fett eingekocht. Die Gläser werden unter Luftabschluss erhitzt. Durch Entstehen von Unterdruck im Innern des Glases wird das Gefäß geschlossen gehalten. Eingemachte Nahrungsmittel müssen in trockenen, kühlen, aber frostfreien Räumen aufbewahrt werden.
Pilz, Candida auris
Wissenschaft

Bedrohliche Pilze

Pilzinfektionen breiten sich aus. Was sind die Gründe für das Erstarken wehrhafter Pilze? Und wie lassen sie sich bekämpfen? von SUSANNE DONNER Viele hatten fest gehofft, nach dem Zwischenfall an der Charité würde es hierzulande wieder still um den Hefepilz Candida auris werden. 2021 war der gefürchtete Erreger von einer...

Gehirn
Wissenschaft

Schmale Verbindung genügt zur Kommunikation der Hirnhälften

Millionen von Nervenfasern verbinden unsere beiden Hirnhälften miteinander. Dabei sind unterschiedliche Teile dieser Brücke für unterschiedliche Funktionen und Hirnregionen zuständig. Wird diese Verbindung, der Corpus Callosum, durchtrennt, führt das zum sogenannten Split-Brain-Syndrom, das mit Wahrnehmungs- und...

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