Lexikon
Elẹktromotor
Asynchronmotor
Wird nun in diesen Drehstromständer ein Läufer mit eingebaut, so entsteht ein Asynchronmotor. Die Drehzahl des Asynchronmotors ändert sich mit der Belastung: Im Leerlauf erreicht er nahezu eine synchrone Drehzahl; bei Nennlast (das ist die Belastung, für die der Motor angelegt ist) stellt sich ein Drehzahlunterschied zwischen Ständerdrehfeld und Läufer ein, der als Schlupf bezeichnet wird und je nach Motorgröße 0,5–10% der synchronen Drehzahl beträgt. Im einfachsten Fall besteht die Läuferwicklung (Sekundäranker) aus in Nuten geschobenen, oft unisolierten Kupferstäben, die an den Enden durch angelötete Kupferringe miteinander verbunden sind (Käfigläufer, Kurzschlussläufer); bei Motoren bis zu mehreren 100 kW wird die Käfigwicklung auch aus Aluminium in das Läuferblechpaket gegossen. Für schwierige Anlaufverhältnisse (großes Anfahrmoment) und zur Vermeidung großer Einschaltströme, zuweilen auch zum besonders sanften Anfahren, werden Asynchronmotoren mit Schleifringläufer bevorzugt.
- Einleitung
- Gleichstrommotor
- Drehstrommotor
- Asynchronmotor
- Synchronmotor
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Wissenschaft
Dem Gedächtnis auf der Spur
Ein gutes Gedächtnis hilft, Vokabeln, Formeln und Fakten zu behalten. Es formt außerdem unsere Persönlichkeit. Hirnforscher untersuchen seit Jahrzehnten seine Funktionsweise. Wir beleuchten ihre Fragen und bisherigen Antworten. von FRANK FRICK Hat das Gedächtnis seinen Sitz in einer bestimmten Gehirnregion? Nein. Dennoch gibt es...