Lexikon

Magnẹt

[
der; griechisch
]
Magnet
Magnet
Stabmagnet mit Magnetfeldlinien
Hufeisenmagnet
Hufeisenmagnet
Hufeisenmagnet mit Magnetfeldlinien
ein Körper, der in seiner Umgebung ein Magnetfeld erzeugt (Magnetismus). Dauermagneten (Permanentmagneten) bestehen aus einem Material (meist Eisen-, Cobalt-, Nickel- und Seltenerdmetalllegierungen), das den bei der Magnetisierung erhaltenen Magnetismus über längere Zeit beibehält (Hysterese); oberhalb einer bestimmten Temperatur (Curiepunkt) werden sie unmagnetisch, Eisen z. B. bei 770 °C. Bei Elektromagneten wird das Magnetfeld durch eine stromdurchflossene Spule erzeugt, bei supraleitenden Magneten werden die Spulen auf Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt abgekühlt, so dass in ihnen Supraleitung auftritt; dadurch können sehr hohe Stromstärken und damit sehr starke Magnetfelder aufgebaut werden. Jeder Magnet hat 2 Pole, Nord- und Südpol, und stellt sich bei freier Beweglichkeit in Nord-Süd-Richtung ein. Die Wirkung des Magnetfelds zeigt sich z. B. dadurch, dass der Magnet Eisen anzieht. Magnete haben meist Stab-, Hufeisen- oder Topfform. Anwendung finden Magneten u. a. in Elektromotoren, Generatoren, elektrischen Messgeräten, Kernspintomographen, Teilchenbeschleunigern.
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