Lexikon
Elẹktromotor
Synchronmotor
Wird in den Drehstromständer ein Läufer mit Magnetpolen eingebaut (Polrad), so entsteht ein Synchronmotor. Seine Drehzahl entspricht genau der Umlaufgeschwindigkeit des Erregerfeldes und hängt von der Stromfrequenz und der Zahl der Pole ab. Wird der Synchronmotor stark überlastet, so bleibt er stehen und entnimmt dabei dem Netz einen unzulässig großen Strom. Ein Synchronmotor ist nicht in der Lage von selbst anzulaufen, er benötigt deshalb spezielle Anlaufhilfen, die ihn auf die Nenndrehzahl bringen.
Elektromotoren werden für Leistungen von wenigen Milliwatt (Uhren) bis zu mehreren Megawatt (Lokomotiven) gebaut. Der Wirkungsgrad kann über 95% erreichen. Sie zählen zu den zuverlässigsten Kraftmaschinen. Da Elektromotoren beim Einschalten und während des Hochlaufens kurzzeitig sehr hohe Ströme aufnehmen können, benutzt man zur Begrenzung des Einschaltstroms Vorschaltwiderstände, die im Normalbetrieb kurzgeschlossen werden.
Wissenschaft
Der jüngste Neutronenstern
Astronomen haben in der Großen Magellan’schen Wolke das bizarre Relikt der berühmten Supernova von 1987 gesichtet. Der entstandene Neutronenstern heizt den Staub, der ihn einhüllt, gewaltig auf. von THORSTEN DAMBECK Lange mussten die Astronomen auf diese Sternexplosion warten – etwas Ähnliches war zuletzt zu Beginn des 17....
Wissenschaft
Behandlung im Blindflug
Medizinische Studien wurden lange Zeit (fast) nur an Männern durchgeführt. Frauen sind deshalb häufiger von Arzneimittel-Nebenwirkungen betroffen als Männer. Und die Forschungspraxis ändert sich nur langsam. von RUTH EISENREICH (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Es ist bis heute einer der bekanntesten...