Lexikon

Europạ̈isches Gleichgewicht

seit dem 16. Jahrhundert ein Grundsatz der europäischen Politik: Kein Staat sollte so viel Macht erlangen, dass nicht mindestens alle anderen zusammen ihm das Gegengewicht halten könnten. Seit dem Aufstieg Englands zur Weltmacht wurde das Europäische Gleichgewicht der wichtigste Grundsatz der englischen Außenpolitik. Seit dem 2. Weltkrieg entstand eine neue Form des Gleichgewichts durch die Verlagerung des weltpolitischen Schwergewichts in europäische Randzonen bzw. auf außereuropäisches Gebiet und durch die Teilung Europas in Interessensphären der beiden Großmächte. Dieses Gleichgewicht wurde durch das Ende der UdSSR aufgehoben.
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Wissenschaft

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Da Informationen für unsere Gesellschaft immer wichtiger werden, wächst gleichzeitig die Gefahr durch Desinformation, zu der auch die bekannten „alternativen Fakten“ gehören. Eine Professorin für die Philosophie der Wissenschaft – Cailin O´Connor – und ein Professor für Logik – James Owen Weatherall –, die beide in Kalifornien...

Als das ferne Kuipergürtel-Objekt Quaoar einen Hintergrundstern passierte, wurde dessen Licht von Ringmaterie absorbiert, die den Zwergplaneten in einer Distanz von 6,4 Quaoar-Radien umkreist. Doppelt so weit entfernt ist der 80 Kilometer große Mond Weywot (links unten). Der helle Stern oben ist unsere Sonne. ©Illustration: ESA/ATG
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Der seltsame Ring eines Zwergs

Ein Außenseiter im Sonnensystem lässt rätseln: Wieso ist aus dem Ring um Quaoar kein Mond entstanden?

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