Lexikon

Europạ̈isches Gleichgewicht

seit dem 16. Jahrhundert ein Grundsatz der europäischen Politik: Kein Staat sollte so viel Macht erlangen, dass nicht mindestens alle anderen zusammen ihm das Gegengewicht halten könnten. Seit dem Aufstieg Englands zur Weltmacht wurde das Europäische Gleichgewicht der wichtigste Grundsatz der englischen Außenpolitik. Seit dem 2. Weltkrieg entstand eine neue Form des Gleichgewichts durch die Verlagerung des weltpolitischen Schwergewichts in europäische Randzonen bzw. auf außereuropäisches Gebiet und durch die Teilung Europas in Interessensphären der beiden Großmächte. Dieses Gleichgewicht wurde durch das Ende der UdSSR aufgehoben.
Ein Embryoid am 8. Tag. ©M. Zernicka-Goetz
Wissenschaft

»Entscheidend ist die Empfindungsfähigkeit«

Welcher Schutz sollte Embryoiden – stammzellbasierten Embryonen – zukommen? Die Bioethikerin Hannah Schickl über Standpunkte in der Forschung.

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Frau und Mann höheren Alters beim Joggen
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