Lexikon

Faultiere

Dreifingerfaultier
Dreifingerfaultier
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Ai
Ai
Die Faultiere, hier ein Ai, sind ausgezeichnete Kletterer. Sie verbringen ihr ganzes Leben in den Bäumen, fressen Blätter und Früchte und stillen ihren Durst durch Ablecken von Tau.

Pilosa

5 Arten in 2 Familien
Dreifingerfaultiere
Bradypodidae
Zweifingerfaultiere
Choloepidae
Verbreitung: tropisches Amerika
Lebensraum: Tropenwälder
Maße: Kopf-Rumpflänge 5070 cm, Gewicht je nach Art 2,58 kg
Lebensweise: Baumbewohner, gute Schwimmer
Nahrung: Blätter, teilweise auch Früchte, Wurzelknollen
Tragzeit: 49 Monate, je nach Art
Zahl der Jungen pro Geburt: 1
Höchstalter: bis zu 40 Jahre
Gefährdung: bedroht ist bislang nur das Kragenfaultier
(Bradypus torquatus)
in Südamerika beheimatete Unterordnung der Nebengelenktiere, mit zwei Familien, den Dreifinger-Faultieren, auch Ai genannt, Bradypodidae, und den Zweifinger-Faultieren, Choloepidae. Die insgesamt fünf Arten sind an eine hangelnde Lebensweise in den Urwaldbäumen angepasst und bewegen sich dabei im Zeitlupentempo. Faultiere sind spezialisierte Blattfresser ohne Schneidezähne, mit kräftigen, langen und stark gebogenen Krallen an Vorder- und Hinterfüßen, die den Tieren sogar das Schlafen im Hängen an den Ästen ohne Muskelanstrengung ermöglichen. Eine Besonderheit der Dreifinger-Faultiere ist die erhöhte Zahl der Halswirbel: neun statt der bei Säugetieren üblichen sieben. Dadurch können sie den Kopf um 180° drehen.
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