Lexikon
Forschungszentrum Jülich
Abk. FZJ, bis Ende 1989 Kernforschungsanlage Jülich; 1956 als Kernforschungszentrum der Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen gegr. Seit 1968 ist die BR Dtschld. als Hauptgesellschafter mit 90% am FZJ beteiligt. Forschungsgebiete dieser Großforschungseinrichtung mit 4400 Beschäftigten u. einem Jahresetat von rd. 360 Mio. Euro sind u. a.: Hochtemperaturreaktor-Anlagen u. Brennstoffkreislauf, Sicherheit kerntechn. Anlagen, nichtnukleare Energieforschung, Systemanalyse, Kernfusion, Umweltforschung, Medizinforschung u. -technik, neurobiolog. Forschung, Festkörperforschung, Grenzflächen- u. Vakuumforschung, Niederenergiephysik, Radio- u. Kernchemie, Datenverarbeitung u. Mathematik, angewandte u. analyt. Chemie sowie Elektronik u. physikal.-techn. Methoden.
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