Lexikon
Geruchssinn
die Fähigkeit der Geruchssinneszellen, verschiedenartige gasförmige oder in Wasser gelöste Moleküle zu unterscheiden; nur bei Wirbeltieren und Insekten nachgewiesen. Mikrosmatiker haben nur ein schwach ausgebildetes Geruchsepithel (z. B. der Mensch). Makrosmatiker können mit ihrem ausgedehnten Geruchsepithel noch geringste Konzentrationen wahrnehmen: Hunde haben z. B. einen etwa eine Million mal besseren Geruchssinn als der Mensch. Mit den Sinneszellen auf den Fühlern reagieren Insekten z. T. schon auf ein Molekül Sexualduftstoff. Die Art der Auswertung von Geruchsstoffen ist nicht bekannt. Wie den Geschmackssinn zählt man den Geruchssinn zu den chemischen Sinnen. Die Zahl der Geruchsqualitäten ist außerordentlich groß.
Wissenschaft
Molekülfragmente auf dem Katapult
Die Dynamik beim Aufbrechen von Molekülen ist bislang nur schlecht verstanden. Ein französisch-deutsches Forschungsteam bringt nun etwas Licht ins Dunkel. von DIRK EIDEMÜLLER Wenn energiereiche Strahlung auf Moleküle trifft, kann viel geschehen. Ultraviolette Strahlung bringt beispielsweise bestimmte Stoffe zur Fluoreszenz....
Wissenschaft
Die Sonne scheint bei Tag und Nacht
Noch immer holen wir uns die Energie für unsere Stromerzeugung zu einem viel zu großen Teil aus fossilen Stoffen. Dabei haben wir doch die Sonne. Die leuchtet seit mehr als 4,5 Milliarden Jahren – und wird das auch noch weitere fünf bis sechs Milliarden Jahre lang so tun. Tag für Tag schickt sie uns deutlich […]
Der...