Lexikon
Laufvögel
Straußenvögel; Struthioniformesursprüngliche Ordnung der Vögel, die ihr Flugvermögen offenbar im Zusammenhang mit ihrer zunehmenden Körpergröße zugunsten einer laufenden Lebensweise verloren haben. Laufvögel bewohnen überwiegend Steppengebiete in Afrika, Südamerika, Australien, Neuguinea und Neuseeland. Alle Arten besitzen noch ein mehr oder weniger verkümmertes Flügelskelett; Knochen und Muskeln sind stark und kräftig ausgebildet, Schwung- und Steuerfedern sind reduziert. Der Afrikanische Strauß, Struthio camelus, ist mit bis zu 3 m Höhe der größte lebende Vogel. Zu den Laufvögeln gehören Strauße, Nandus, Emus, Kasuare und Kiwis sowie eine Reihe ausgestorbener großer Laufvögel wie die Madagaskar-Strauße und die Moas Neuseelands.
Nandu
Nandu
Der Nandu nimmt in Südamerika etwa den gleichen Platz ein wie der Strauß in Afrika. Er ernährt sich vorwiegend von grünen Pflanzen und ist ein ausdauernder und schneller Läufer.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Emu
Emu
Beim Emu sind, wie bei allen Laufvögeln, die
Beine besonders kräftig. Mit den Füßen und den stahlharten
Krallen kann er recht gefährliche Hiebe austeilen.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Kiwi
Kiwi
Die nächtlich lebenden Kiwis suchen ihre Nahrung mit Hilfe des Geruchssinnes im lockeren Waldboden. Die Nasenlöcher liegen an der Spitze des langen Schnabels. Lange Tastborsten umstehen den Schnabelgrund.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
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