Lexikon
Gießerei
Schmelzbetrieb
Im Schmelzbetrieb werden die Gießstoffe aus den Ausgangsstoffen nach der Gattierungsvorschrift (gattieren) eingeschmolzen. Für Gusseisen benutzt man überwiegend den Kupolofen, für Stahlguss den Siemens-Martin- oder Elektroschmelzofen (diesen besonders für legierten Stahlguss), wenn nicht in einem Konverter (LD- oder LDAL-Tiegel) „erblasener“ Stahl verwendet werden kann. Kupfer- und Leichtmetalllegierungen schmilzt man fast immer in Tiegelöfen. Der flüssige Gießstoff wird mit Gießpfannen oder -tiegeln zu den Formen gebracht und in diese eingefüllt. Aus kippbaren Schmelzöfen kann unmittelbar in die Formen gegossen werden. Bei Gießmaschinen für den Spritzguss sind Schmelztiegel und Gestell zur Formenaufnahme zusammengebaut.
- Einleitung
- Formerei
- Schmelzbetrieb
- Putzerei
Wissenschaft
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Wissenschaft
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