Lexikon

Gusseisen

eine Eisenlegierung mit mehr als 2% Kohlenstoff, Silicium und Mangan je nach verlangtem Gefüge, Wandstärke und Verwendungszweck, gegebenenfalls auch mit Nickel, Chrom u. a. legiert; geschmolzen und durch Gießen in Formen verschiedener Art zu Gebrauchsgegenständen verarbeitet; Haupterzeugnis der Gießerei. Das Grundgefüge besteht wie bei Stahl aus Ferrit und Perlit, zu denen bei langsamer Abkühlung als kennzeichnender Bestandteil Graphit hinzutritt, der die graue Bruchfläche des Gusseisens bei langsamer Abkühlung ergibt (Grauguss: gut bearbeitbar; Zugfestigkeit bis 31 · 107 N/m2, meist 1417 · 107 N/m2). Durch schnelle Abkühlung aus der Schmelze wird bei hohem Mangan- und geringem Siliciumgehalt der Kohlenstoff als Eisencarbid gebunden und scheidet sich nicht als Graphit aus (Weißguss, Hartguss: schwer bearbeitbar, von großer Härte und Verschleißfestigkeit, feuer-, säure- und laugenbeständig; für Roststäbe, Rohre und Kessel der chemischen Industrie, Brecherplatten, Walzen u. a.).
Detektoren, Einstein
Wissenschaft

Wenn Raum und Zeit erzittern

Einsteins revolutionäre Theorie der Schwerkraft, die Allgemeine Relativitätstheorie, beschäftigt noch heute Physiker und Astro-physiker – auch in Deutschland. Zur Leserreise „Einstein & die Gravitation“ im Oktober 2024. von THOMAS BÜHRKE Es war eine wissenschaftliche Sensation, die Physiker am 11. Februar 2016 verkündeten....

Nahaufnahme von Maispflanzen
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