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David J., US-amerikanischer Physiker, * 19. 2. 1941 Washington, D. C.; erhielt 2004 den Nobelpreis für Physik zusammen mit H. D. Politzer und F. Wilczek für die Entdeckung der „asymptotischen Freiheit“ in der Theorie der starken Wechselwirkung. Die Anziehungskraft zwischen Quarks wächst danach mit zunehmendem Abstand immer stärker an, während sie mit abnehmendem Abstand asymptotisch gegen null geht. Bei kleinen Abständen bzw. hohen Energien können sich daher z. B. die drei Quarks im Proton fast wie freie Teilchen verhalten.
Wissenschaft
Warum HIV-Medikamente nicht immer vollständig wirken
HIV ist bis heute nicht heilbar, lässt sich jedoch dank antiretroviraler Medikamente meist gut in Schach halten. Bei dauerhafter Therapie sinkt die Viruslast bei den meisten Patienten bis unter die Nachweisgrenze. Manche Infizierte weisen jedoch trotz der Behandlung noch geringe Spuren von Virus-RNA im Blut auf. Eine Studie ist...
Wissenschaft
Antidepressiva bei Demenz: Nützlich oder schädlich?
Viele Menschen mit Demenz leiden zusätzlich an depressiven Symptomen. Doch welchen Einfluss hat die Verschreibung von Antidepressiva auf den Krankheitsverlauf? Eine Studie zeigt nun, dass der kognitive Verfall bei Demenzpatienten, die bestimmte Antidepressiva nehmen, schneller voranschreitet. Ob das allerdings an den Medikamenten...