Lexikon

Hals

Anatomie
lateinisch Cervix
allgemein ein sich verjüngender Teil des Körpers oder eines Organs, der meist die Verbindung zu anderen Teilen bildet; insbesondere die Verbindung zwischen Kopf und Rumpf.
Das Knochengerüst dieses Halses der Wirbeltiere bildet die Halswirbelsäule, die bei fast allen Säugetieren (z. B. beim Menschen, auch bei Giraffe und Maus) aus 7 Halswirbeln besteht. Die ersten beiden Halswirbel dienen der Beweglichkeit des Kopfes und sind dazu besonders geformt; der erste Halswirbel heißt Atlas, der zweite Wender (griechisch Epistropheus). Um die Halswirbelsäule ist die Hals- und Nackenmuskulatur angelegt. Vorn in der Mitte liegen hintereinander die Luftröhre mit dem Kehlkopf und die Speiseröhre, außerdem Nebenschilddrüsen und Schilddrüse, seitlich die den Kopf versorgenden Gefäße (Halsschlagadern und Drosselvenen). Den Rückenmarksabschnitten der Halswirbelsäule entspringen die Nerven, die die Muskulatur von Hals, Brust und vorderer Extremität (Schulter, Arm) sowie den Zwerchfellmuskel versorgen.
Wissenschaft

Gefrierender Schneematsch verletzt Eisbär-Pfoten

Durch den Klimawandel herrschen in der hohen Arktis häufiger Bedingungen, unter denen Schnee und Eis zunächst antauen und dann wieder gefrieren. Dieser Wechsel ist ein Problem für die Eisbären: Der Schneematsch sammelt sich zwischen den Ballen ihrer Pfoten. Wenn er wieder gefriert, kann das Eis tiefe, blutende Schnitte...

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Wissenschaft

Nicht im Gleichgewicht

Es kommt selten vor, dass in aktuellen wissenschaftlichen Publikationen Arbeiten erwähnt werden, die älter als ein paar Jahre sind. Neulich berichtete die Fachzeitschrift Nature über die Prozesse, die in Wolken ablaufen müssen, damit genug Eispartikel gebildet werden, um es regnen zu lassen. Das Thema ist sicher nicht neu, und so...

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